Verzugszinsen auf eine schwedische Forderung
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Gib den fälligen Kapitalbetrag und die Zahl der Zinstage ein. In den erweiterten Einstellungen lassen sich Referenzzins der Riksbank und Zuschlag ändern. Vom 1. Juli bis 31. Dezember 2026 beträgt der schwedische Referenzzins 2,00 Prozent. Der Regelsatz des Zinsgesetzes addiert 8 Prozentpunkte und ergibt damit 10 Prozent jährlich, sofern diese Vorschrift anwendbar ist.
So wird gerechnet
Die Formel verwendet einfachen Zins: Kapital × Jahreszins × Tage / 365. Bei 10.000 SEK und 10 Prozent entstehen ungefähr 2,74 SEK pro Tag und 82,19 SEK in 30 Tagen. Bereits aufgelaufene Zinsen werden nicht zum Kapital geschlagen. Mahngebühren, Inkassokosten und weitere Positionen sind ebenfalls nicht enthalten.
Wann beginnt der Verzug?
Das lässt sich aus dem Betrag allein nicht ableiten. Ein vereinbartes Fälligkeitsdatum kann maßgeblich sein; ohne festgelegten Termin enthält das schwedische Zinsgesetz andere Regeln. Art der Forderung, Zugang einer ordnungsgemäßen Zahlungsaufforderung und Sonderrecht können den Beginn verändern. Prüfe Vertrag sowie §§ 3–4 des Gesetzes, bevor du die Tage in einer echten Forderung verwendest. Der Rechner ersetzt keine Rechtsberatung.
Wechsel des Kalenderhalbjahres
Die Riksbank setzt den Referenzzins zweimal jährlich fest. Der gesetzliche Verzugszins kann sich daher am 1. Januar oder 1. Juli ändern. Teile einen übergreifenden Zeitraum an dieser Grenze und rechne jeden Abschnitt mit seinem gültigen Satz. Prüfe außerdem eine wirksam vereinbarte abweichende Verzinsung. Bewahre Fälligkeit, Zahlungsdatum und verwendete Sätze als nachvollziehbaren Rechenweg auf.