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Vergleich von Anlagekonten: ISK vs. KF vs. AF (2026)

Vergleichen Sie ISK, Kapitalförsäkring und Aktie- & Fondkonto, um das beste Konto für Ihre Situation zu finden.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen ISK, KF und AF?

ISK und KF werden jährlich pauschal besteuert, unabhängig von Verkäufen. AF wird erst bei realisierten Gewinnen (Verkauf) besteuert. KF ist zudem eine Versicherungsform und kann sich in Bedingungen und Abwicklung unterscheiden.

Wie wird die Pauschalsteuer bei ISK/KF berechnet?

Sie basiert auf der Bemessungsgrundlage und dem durchschnittlichen Staatsanleihezins (statslåneränta) plus einem Prozentpunkt, mit Mindestniveau. Das Pauschaleinkommen wird anschließend mit 30% besteuert.

Was bedeutet der Freibetrag 2026 (300.000 SEK)?

Für 2026 kann ein Freibetrag die steuerpflichtige Grundlage für ISK/KF reduzieren und damit die Gesamtsteuer senken. Der Rechner berücksichtigt dies für das ausgewählte Steuerjahr.

Wann kann AF die bessere Wahl sein?

AF kann vorteilhaft sein bei niedrigen erwarteten Renditen, wenn Sie selten verkaufen oder Verluste mit Gewinnen verrechnen möchten. Da die Steuer beim Verkauf anfällt, ist Timing wichtiger.

Ist KF steuerlich immer identisch mit ISK?

Das Pauschalmodell ist ähnlich, aber KF kann praktische Unterschiede haben (z. B. Begünstigte und Umgang mit ausländischer Quellensteuer). Gebühren und Anbieterbedingungen wirken sich ebenfalls auf das Netto aus.

Das passende Anlagekonto für 2026 finden

In Schweden gibt es drei zentrale Kontotypen für Wertpapieranlagen: das Investment-Sparkonto (ISK), die Kapitalförsäkring (KF) und das Aktie- & Fondkonto (AF). Jede Variante folgt eigenen Steuerregeln, die Ihren Nettoertrag beeinflussen. Mit unserem Vergleichsrechner erkennen Sie auf einen Blick, welches Konto für Ihre Erwartungen und Ihren Anlagehorizont am besten passt.

Steuerregeln 2026

ISK und KF werden über eine Schablonsteuer belastet. Das Pauschaleinkommen wird anhand des Zinssatzes für Staatsanleihen + 1 Prozentpunkt berechnet (mindestens 1,0%), und die Steuer beträgt 30% dieses Pauschaleinkommens. Für 2026 gilt zudem ein steuerfreier Freibetrag von 300.000 SEK. Beim AF fällt stattdessen eine Kapitalertragsteuer von 30% auf realisierte Gewinne an. Für langfristige Anleger können ISK/KF attraktiv sein, weil die Steuer unabhängig von der tatsächlichen Rendite ist. AF lohnt sich eher, wenn Sie selten Gewinne realisieren oder geringe Renditen erwarten.

Vergleichen und optimieren

Geben Sie Startkapital, monatliche Sparrate, erwartete Jahresrendite und Steuerjahr ein. Der Rechner zeigt jährliche Steuerlast, Nettoertrag und effektive Steuerquote pro Kontotyp, sodass Sie fundierte Entscheidungen über die Verteilung Ihres Anlagekapitals treffen können.

ISK vs KF vs AF: so vergleichst du

In Schweden sind drei gängige Möglichkeiten, in Fonds und Aktien zu investieren:

  • ISK (Investeringssparkonto)
  • KF (Kapitalförsäkring)
  • AF (Aktie- och fondkonto)

Die Anlagen können ähnlich sein, aber die Steuerregeln unterscheiden sich, was das Nettoergebnis beeinflusst.

Die Grundidee

  • ISK und KF werden häufig über eine jährliche pauschale Bemessung auf Basis des Kontowerts besteuert.
  • AF wird typischerweise beim Verkauf mit Gewinn (Kapitalertragsteuer) besteuert.

Welche Variante besser passt, hängt u. a. von Zeitraum, erwarteter Rendite und den Regeln für das jeweilige Jahr ab.

So nutzt du den Rechner

  1. Startkapital und monatliche Sparrate eingeben.
  2. Erwartete Jahresrendite und Laufzeit wählen.
  3. Das Jahr für den Vergleich auswählen.
  4. (Optional) Erweiterte Annahmen anpassen.

Der Rechner schätzt u. a.:

  • Endwert nach geschätzter Steuer für ISK, KF und AF
  • Gesamtsteuer über den Zeitraum
  • Durchschnittliche Steuer pro Jahr

Wichtige Hinweise

  • Regeln können sich ändern. Prüfe aktuelle Informationen für wichtige Entscheidungen.
  • Gebühren sind entscheidend. Höhere Produktkosten können einen Steuervorteil aufheben.
  • Risiko ist unabhängig vom Kontotyp. Höhere Renditeerwartung bedeutet oft höheres Risiko.

Dies ist ein Planungswerkzeug und keine Steuer- oder Rechtsberatung.

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